Schritt für Schritt zum Boxspring Bett

Schritt für Schritt zum Boxspringbett

Schritt für Schritt zum Boxspring Bett

Boxspringbett individuell zusammenstellen

Schritt für Schritt zu Ihrem Boxspring Bett

Boxspringbetten sind in vielen Ländern, beispielsweise in Skandinavien und USA, ein beliebtes Schlafsystem, bei dem anstelle eines Lattenrostes ein gefedertes Untergestell, die Box, zusammen mit einer Matratze und dem so genannten Topper für Körperunterstützung und Druckentlastung sorgt. Die Vorzüge von Boxspringbetten liegen unter anderem im modularen Aufbau, der die bestmögliche Anpassung an Ihren Körper gewährleistet. Ein Boxspringbett kann individuell an alle Schlafbedürfnisse angepasst werden. Bauch-, Seiten- oder Rückenschläfer benötigen jeweils unterschiedliche Zusammenstellungen von Box, Matratze und Topper für eine optimale Lage. Die richtige Auswahl der Module garantiert die Ausgewogenheit zwischen Stützkraft und Druckentlastung, die zu einem entspannten und erholsamen Schlaf führt.

Die Auswahl des Bettes:

Dem Gestaltungsleitsatz „form follows function“ folgend, beschäftigen sich die ersten Schritte der Bettenauswahl zunächst mit dem Schlaf- und Liegekomfort und der optimalen Lage, und erst in zweiter Linie mit Optik und Design.

Schritt 1 – Wahl der Box

Mit der Box wird das Untergestell des Bettes bezeichnet, das bei klassischen Boxspringbetten stets einen Federkern hat. Je nach Hersteller kann es ein Bonell- Federnkern oder Taschenfederkerne beinhaltet. Diese Federkerne bieten eine optimale Unterstützung und sorgen für eine ausreichende Luftzirkulation. Je nach Hersteller sind die einzelnen Federungen flexibler oder stärker unterstützend. Wichtig hierbei ist, dass es kein pauschalisiertes „der eine Federkern ist besser als andere gibt“. Beide Federkerne haben für die einzelnen Personen Vor- und Nachteile, die wir Ihnen gerne ausführlich in unseren Filialen erläutern. Ebenfalls bieten manche Hersteller die Taschenfederkerne der Box auch in unterschiedlichen Härtegraden an, sodass schon hier eine Anpassung für die unterschiedlichen Gewichtsklassen beziehungsweise Bedürfnisse des Schläfers vorgenommen werden kann.
Die Boxspring – Boxen gibt es in allen gängigen Maßen. Durchgehende Boxen bieten die Hersteller in der Regel in den Breiten 70, 80, 90, 100, 120 und teilweise 140 und sogar 160 cm an. Bei den Längen ist 200 cm der Standard und 210 sowie 220 cm bei fast allen Herstellern standardmäßig erhältlich. Ein Doppelbett besteht ab 180 cm Breite aus zwei getrennten Boxen. Einige Herstellern bieten für ein einheitliches Bild für die getrennten Boxen aber einen, sich über beide Boxen erstreckenden, passenden Bezug an. Dieser ist bei unseren Herstellern bei Revor möglich.
Je nach gewünschter Einstiegshöhe haben Sie meist die Auswahl zwischen mehreren Höhen. Sie sollten bequem aus dem Bett aussteigen bzw. in es einsteigen können. Elektrisch verstellbare Boxen sind ebenfalls erhältlich und besonders für Personen geeignet, die gerne im Bett lesen, fernsehen oder aus gesundheitlichen Gründe längere Zeiten im Bett verbringen müssen.

Schritt 2 – Wahl der Matratze

Die Matratze bestimmt zusammen mit der Box Ihre Liegeposition. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Sie hier eine Matratze wählen, die zu Ihnen und Ihren Schlafgewohnheiten passt. Hierfür hat jeder Hersteller eine Vielzahl von unterschiedlichen Matratzen im Programm, die alle unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Von flexiblen bis zu sehr stark unterstützenden Matratzen, sodass Sie bestmöglich aufgenommen und abgebildet werden können. Um dies zu erreichen, werden in Boxspring – Matratzen fast ausschließlich punktuell anpassungsfähige Taschen- bzw. Tonnentaschenfedern eingesetzt. Bei der Matratzenauswahl gilt es also nicht nur den richtigen Härtegrad zu bestimmen, sondern vielmehr auch den passenden Matratzentyp zu ermitteln. Ein Probeliegen ist daher unverzichtbar.

Schritt 3 – Wahl des Toppers

Der Topper ist im Gegensatz zur Box und Matratze relativ unbedeutend für Ihre Liegeposition. Dafür beeinflusst er entscheidend Ihr Liegegefühl. Der Topper besteht zumeist aus einer weicheren Komfortschicht. Weit verbreitet sind Komfortschichten aus Visco-, Latex- oder Kaltschaum, aber auch Naturmaterialien, wie etwa Rosshaar und Naturlatex, oder Microtaschenfedern kommen zum Einsatz. Dies ermöglicht zum Beispiel, dass auch Person, die fest, unterstützend Liegen müssen / wollen, trotzdem ein kuscheliges und flauschiges Gefühl empfinden können. Auch kann ein sehr flexibler Topper dafür sorgen, dass eine zusätzliche Druckentlastung gerade in Schulter- und Hüftpartie stattfindet.

Und wenn Sie so richtig gut gelegen haben, können Sie sich dem guten Aussehen Ihres Bettes widmen und es kommt zu.

Die Optik Ihres Boxspringbettens:

Schritt 4 – Wahl des Kopfteils

Ein Kopfteil gehört für die meisten Person zum Boxspring Bett dazu, was wohl vor allem daran liegt, dass es entscheidend das Design prägt. Bei den Kopfteilen haben Sie meist eine große Auswahl an verschiedenen Formen, Höhen und Breiten. In der Regel ist das Kopfteil fest mit dem Boxen verbunden, wird aber bei einigen Herstellern auch nur zwischen Wand und Boxen eingeklemmt. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, eins haben beide gemeinsam, die allermeisten Kopfteile brauchen den Wandkontakt und sind nicht dafür geeignet frei zu stehen.

Schritt 5 – Wahl der Füße

Durch die Füße erhält Ihr Bett seinen ganz eigenen Look, außerdem können Sie durch die Auswahl der Höhe die Einstiegshöhe Ihres Bettes verändern. Wählen Sie zwischen verschiedenen Designs aus Holz oder Metall und unterschiedlichen Höhen.

Schritt 6 – Die Bezugsauswahl

Bei der Auswahl des Dekobezugs haben Sie in der Regel die Auswahl zwischen verschieden Möbelstoffen, Kunstleder und häufig Echtleder sowie jeder Menge unterschiedlicher Farbtöne. Natürlich hat jeder dieser Bezüge seine Vor- und Nachteile, die wir gerne mit Ihnen besprechen.